Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht in dem neuen Sonderpreis die Möglichkeit, junge Leute zur aktiven Auseinandersetzung mit der digitalen Welt zu animieren. „Indem Jugendliche selbst Apps für die Lösung von Problemen aus ihrem Alltag entwickeln, sind sie nicht nur Nutzer, sondern auch Entwickler. Sie setzen sich aktiv mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld wie Schule, Hobbies und Stadtentwicklung auseinander. Sie sind moderne Brückenbauer, die mit Hilfe der digitalen Technik Menschen zu einander bringen. Digitale Kompetenz lässt sich so am besten erwerben.“

Als Preisträger ausgezeichnet wurden Konstantin Krauthäuser und Robert Schröder aus Dresden für ihre App „TUOVU“, mit der sie Nachhilfe kostengünstig, individuell und flexibel machen. Ein weiterer Preisträger ist Florian Stahr. Er wurde für seine App „Das HGR“ ausgezeichnet, die das Schulleben des Humboldt- Gymnasiums in Radeberg digital organisiert. Die Preise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Der Preis für die beste App-Idee ging an das Team der Schülerfirma der Bruno-Bürgel-Oberschule aus Weißwasser und der Mittelschule Schleife, die die Stadt-App „Weisswass(er)leben“ um eine eigene Rubrik für jugendliche Themen erweitern wollen. Der Preis ist ein professionelles Coaching zur Weiterentwicklung der Idee bis zum fertigen Prototyp.