Schülerreise nach Weißrussland

Während unserer diesjährigen Schülerreise nach Belarus konnten wir, die Schüler vom Humboldt-Gymnasium Radeberg und mitgereiste Schüler andere Schulen der Umgebung, wieder viele Einblicke in das Leben der Familien und den Schulalltag nehmen.

Am letzten Tag wurden wir in Gubitschi mit einem sehr emotionalen Kulturprogramm überrascht. Schüler und Lehrer der Schule hatten sich darauf vorbereitet, zum 10. Jahrestag der Zusammenarbeit zwischen dem Verein Tschernobylkinder e.V. Radeberg und dem Kreisamt für Bildung, Tourismus und Sport in Buda-Koschelewo zu gratulieren. Zur Erinnerung an dieses Ereignis pflanzte jeder von uns im Schulgarten einen Apfelbaum.

Im Jahr 2009 wurde die erste Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der Gubitschier Schule getroffen. Der spätere Vertrag mit dem Kreisschulamt festigte diese Beziehungen. Wir durften nun schon zum sechsten Mal davon profitieren und für ein paar Tage am Unterricht in einer weißrussischen Schule teilnehmen.

Da es während des Erholungsaufenthalts der weißrussischen Kinder im Sommer diesen Jahres keinen gemeinsamen Tagesausflug gab, wurde er nun hier nachgeholt. Wir besuchten das Schloss in Mir (seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe) und lernten, dass sich in Belarus nicht eine Sehenswürdigkeit an die andere reiht, sondern dass besondere Ziele durchaus mit weiten Wegen verbunden sind.

Die Zeit verging wie immer viel zu schnell. Jetzt erholen wir uns von den Strapazen der Reise und genießen den Rest der Ferien zu Hause. Vielen Dank an unserer Fahre und dem Tschernobylkinder e.V. Radeberg, die uns wieder großartig unterstützt haben.

Lilli, Cordelia, Franca, Laura, Vanessa (Humboldt-Gymnasium Radeberg) im Namen aller Reiseteilnehmer