Baguettes und Brezel…

 

… Wein und Bier, les Français et les Allemands. Zwei Kulturen treffen aufeinander und das bedeutet vor allem eins: eine Menge Spaß. Und den hatten wir auch dieses Jahr bei dem Schüleraustausch mit dem „Lycée Polyvalent Jacques Duhamel“ aus der französischen Stadt Dôle, als es wieder hieß „Bienvenue à Radeberg“. Vom 05.12. bis zum 12.12.18 durften wir die Franzosen in Deutschland begrüßen und für eine Woche bei uns Zuhause aufnehmen.

Durch viel Stau, sehr verplante Busfahrer und ein bisschen Chaos verschob sich die geplante Ankunft der Franzosen von 19.00 Uhr auf zwei Uhr morgens. Und obwohl der Start etwas holprig verlief und wir uns alle müde und erschöpft fühlten, waren wir doch umso glücklicher, als wir unsere Austauschpartner endlich begrüßen konnten.

Zum Nikolaustag durften wir am nächsten Morgen glücklicherweise zwei Stunden länger schlafen und starteten danach entspannt mit gemeinsamer Gruppenarbeit und einer Schulführung in den Tag. Danach stand für die Franzosen schon das erste Kulturprogramm auf der Tagesliste: Ein Ausflug in die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz. Den Nachmittag konnten wir dafür nutzen, uns untereinander besser kennenzulernen.

Nach vier Stunden Unterricht am Freitag ging es für die Franzosen traditionell weiter zum Urdeutschesten was Radeberg zu bieten hat: der Radeberger Bierbrauerei. Und natürlich gab es auch eine Verkostung und natürlich kam das Bier auch sehr gut an;)

Dann kam das Wochenende und wir hatten genügend Zeit in der Familie zusammen etwas mit dem Corres (kurz für Austauschpartner) zu unternehmen. Viele nutzten die Gelegenheit aber auch dazu, sich mit Mitschülern und deren Austauschpartnern zu treffen und gemeinsam Zeit zu verbringen, wie zum Beispiel Schlittschuh zu fahren, etwas Essen zu gehen und die schönsten Ecken von Dresden zu zeigen. Abends trafen wir uns in einer größeren Runde, haben Musik gehört, erste Erfahrungen und Geschichten ausgetauscht. Wer wusste denn schon, dass Franzosen Rammstein hören und dass „Alarm für Cobra 11“ ,in Französisch „Alerte Cobra“, eine bekannte Serie im französischen TV ist.

Montag ging es dann für die ersten beiden Stunden in den Unterricht. Danach fuhren wir zusammen mit den Franzosen nach Dresden. Nach einer langen Odyssee mit dem Bus um und in Dresden und einem kurzen Zwischenstopp am Albertplatz in Cossebaude trafen wir endlich am Albertplatz in der Neustadt ein. Von dort aus besuchten wir zunächst das DDR- Museum und danach alle zusammen den Striezelmarkt.

Und schon eilte der letzte Tag auf uns zu. An diesem fuhren wir nach Leipzig und besuchten zunächst das Völkerschlachtdenkmal und historisch besondere Punkte in der Leipziger Innenstadt. Auf die Kultur folgte freie Zeit in Leipzig, die viele dazu nutzten den Weihnachtsmarkt zu besuchen, etwas Essen oder Shoppen zu gehen. Nach einem kleinem „Wiederfindungschaos“ kamen wir abends in Radeberg an und verbrachten den letzten Abend zusammen mit unserem Corres.

Die Zeit verging wie im Flug und Mittwoch früh hieß es schon wieder „Au revoir“ und „On se voit en mars“. Dann fahren wir nach Frankreich und werden dort eine Woche bei unseren Austauschpartnern verbringen.

Lilly Tauscher (10c)